Unsere
Radel- und Wandertipps
Südtirol ist ein wahres Rad- und Wanderparadies für
jede Altersklasse. Die allermeisten Orte dieser Weinregion
liegen im flachen Etschtal in leicht hügeliger Landschaft.
Es gibt verkehrsfeie Ragwege im Überetsch oder auch entlang
des Etschtales. Besonders während der Blütezeit
hat diese Gegend ihren besonderen Reiz. Zu Erwähnen ist,
daß jeder Ausflug an vielen Schlössern und Burgen
vorbeikommen, welche zum Teil auch zu besichtigen sind, bzw.
Museen beinhalten, sodaß auch der eine oder andere Kulturfreak
auf seine Kosten kommt.
Ein Tip für Radwanderungen:
Montiggler Seen Radwanderungen, Länge ca. 25 km, mittelleichte
Radtour mit kleinen Steigungen, teils über asphaltierte,
teils über landwirtschaftliche Wege und teils über
Forstwege. Führt vorbei an Weingärten, bunten Mischwäldern
an die Montiggler Seen, welche zu eingem ausgeprägten
Bad einladen.
Badeurlaub:
Der Kalterersee umgeben von Obst-Weingärten, Wald und
Schilf, ist der wärmste Badesee des Alpenraumes. Das
milde sonnenverwöhnte Klima bietet ein vielfältiges
Sportangebot für einen aktiven Urlaub: Schwimmen, Sonnenbaden,
Surfen in der Surfschule, Segeln, Fischen, Tretboot-Fahren
und Rudern....,
Die Montigglerwaldseen sind ein beliebtes Ausflugsziel. Die
längste Wasserrutschbahn in Südtirol mitten im Wald
sind ein Highlight für alle.
Wanderungen
Südtirol: Dieses südlichste aller deutschsprachigen
Gebiete ist der Treffpunkt der germanischen und romanischen
Kultur und dies zieht sich wie ein roter Faden durch die südtiroler
Kultur: In den gut erhaltenen und teils aufwendig restaurierten
Ortskernen findet sich der einzigartige, sogenannter „Überetscher
Baustil“, eine Spielart des venezianischen Renaissancestils.
Dieser ist gekennzeichnet durch steingerahmte Fenster, Türen,
Torbogen, Erker, Steintreppen und verschiedenen Loggias. Über
vierhundert bewehrte Bauwerke gibt es im Lande Südtirol.
Es ist die größte Dichte an Burgen und Schlössern
südlich des Alpenhauptkammes. Allein das Gebiet um Eppan
zählt über 100 Schlösser, Burgen und Edelsitze.
Es gibt viele Möglichkeiten, sich auf den Spuren der
alten Rittersleut zu bewegen, man kann es sportlich oder gemächlich
nehmen, manche mögen`s schnell, andere langsamer, für
die einen ist das Ziel wichtiger als der Weg und für
andere ist es wieder umgekehr. Die nachfolgenden Anregungen
beziehen sich auf Wanderungen, die man, je nach Länge
der Besichtigungszeiten, als Halbtagtouren bezeichnen kann.
Alle sind bequem und in kurzer Zeit mit dem Auto erreichbar
und alle lassen sich problemlos von unserem Hause aus in Angriff
nehmen:
Schloß Korb-Hocheppan-Boymont: Drei
Burgen an einem Tag-mittelschwerer Wanderweg. Direkter Startpunkt
von unserem Hause aus. Nordwestlich von Schloß Korb
führt der Weg teils durch Weinberge und teil durch Waldwege
Richtung Schloß Korb wo man sich vorzüglich stärken
kann. Dann durch macchiaartige Vegetation über Porphyr
zum freistehenden Kreidenturm und dann links hinauf zur Burg
Hocheppan mit den besonders sehenswerten romanischen Fresken
in der Kapelle. Im Herbst werden hier auch öfters Törggele-Abende
veranstaltet. Durch eine gut gesicherte Schlucht (Markierung
nr. 2/9) steigt man zur Burgruine Boymont und von dort wieder
zurück nach Schloß Korb.
Marlinger Waalweg: Von Lana über den
Marliner Waalweg zum Schloß Lebensberg: ca. 20 Minuten
Autofahrt, leicht zu erreichender Parkplatz (Talstation Vigeljoch
–Seilbahn). Markierung Nr. 33 kennzeichnet den zum Waalweg
beschilderten Aufstieg ( ca 3 St.). Schloß Lebenberg
bietet eine herrliche Aussicht. Nach Lana kann man über
den Höfeweg zurückkehren.
Schloss Hocheppan:
Gleifkapelle-Teufelsessel-Schloß Moos-Schulthaus-Eislöcher:
Wiederum ist unser Haus Ausgangspunkt für diese herrliche
Wanderung: Von der Gleifkapelle (15min. Entfernung), wo man
einen herrlichen Ausblick genießt, geht´s etwa
50 Meter südwärts zum sogenannten Teufelsessel;
Gletschermählen sind in den harten Porphyr geschliffen
und haben diesem Stein sein eigenwillige Form gegeben. Auf
der anderen Seite des Gleifhügels biegt man auf der kurzen
Asphaltstraße links ab und erreicht bald Schloss Moss,
das als Museum besichtigt werden kann. Gleich recht nach Schloß
Moos biegt man in den Wanderweg nr. 7 ein und erreicht das
Naturphänomen der „Eislöcher“. Hier
herrschen auch im Hochsommer noch frostige Temperaturen und
daher auch eine wohl einzigartige subalpine Flora auf dieser
Meereshöhe. Immer über den Weg Nr. 7 erreicht man
auf de Rückweg Schloß Englar und Schloß Gandegg
vorbei am Stoblhof wo man sich mit besten kulinarischen Leckerbissen
verwöhnen lassen kann.
Weitere Besichtigungen in Unmittelbarer Nähe kann man
im Schloß Runkelstein bei Bozen, Schloß Prösels
in Völs, Schloß Tirol bei Meran und den Ansitz
Larchgut bei Lana (Obstbaumuseum) durchführen.